Kenntnisse der Schwingungslehre sind fundamentale Voraussetzung für die Analyse und
Bewertung von schwingungsfähigen technischen Systemen. Von großer praktischer Bedeutung sind z.B. die Auslegung erschütterungsarmer Konstruktionen von
Produktionsanlagen und Schwingungsisolierungen, die Berechnung windinduzierter
Brückenschwingungen, der Erschütterungsschutz von Bauwerken aller Art. In der
Vorlesung werden die erforderlichen Grundlagen für die Dynamik technischer Systeme
dargestellt. Hierbei werden nach einer Einführung in die analytische Mechanik und die
Charakterisierung von Schwingungen insbesondere Einmassenschwingungen untersucht: Eigenschwingungen,
selbsterregte Schwingungen, parametererregte Schwingungen sowie erzwungene Schwingungen.
Anschließend werden Koppelschwingungen mit zwei und beliebig vielen Freiheitsgraden
behandelt. Im Rahmen der Übung werden neben analytischen Lösungsmethoden numerische
Lösungsstrategien entwickelt und angewandt, um die behandelten Problemklassen begleitend
zur Vorlesung effizient zu analysieren.
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